Anspruchsvolles Regattatraining am Tegernsee

SGBR Segler bewähren sich in allen Preisklassen

Grau und trüb begann der erste Tag des Regattatrainings am Tegernsee, entsprechend gedämpft war die Stimmung, mit der sich Samstag morgens um neun die Segler am Bootshaus des Sailingcenters in Bad Wiessee trafen.

Die Mitglieder der SGBR konnten auf Einladung des HVB Clubs vom 15. bis 16.September 2018 an dieser Veranstaltung teilnehmen, insgesamt sieben hatten sich dafür angemeldet. Gesegelt wurde mit einer einheitlichen Bootsklasse. Die drei Blue26 sind jeweils acht Meter lang mit 1,8 Meter Tiefgang und Kielbombe, sehr sportliche und extrem wendige Schiffe mit Spinnaker für alle raumen Kurse und jeweils mit vier Seglern optimal besetzt.

Professionelle Betreuung durch Segelcracks

Theoretische Einweisung © Birgit Loy Dazu hatte jedes Boot einen Trainer mit an Bord, junge, aber sehr erfahrene Sportler, die zum Teil sogar professionell im Regattasegeln unterwegs waren. Also echte Cracks, die in diesen zwei Tagen ihr Fachwissen gerne und leidenschaftlich weitergegeben haben und die Teilnehmer zu Höchstleistungen herausforderten. Nach der Begrüßung durch Wettkampfleiter Peter Van Heeren und der Vorstellung des Trainerteams folgte eine kurze theoretische Einweisung in die Startregeln bei Regatten mit Signalflagge und Schallsignalen. Danach fanden die Bootsbesatzungen zueinander und jeder holte sich eine Schwimmweste und wetterfeste Kleidung und dann ging's auf die Boote. Unter Anleitung der Trainer wurden nach dem Ablegen die Segel klar gemacht und bei Schwachwind und Regen ging es raus auf den See.

Manöver üben bei Regen und schwachem Wind

Die ersten Erfahrungen im Umgang mit den Schiffen, - wie reagiert das Ruder, wie stehen die Segel-, und die Positionen wurden besetzt. Dann verlangte die Wettkampfleitung per Funk erste Manöver. Nach den ersten Wenden und Halsen folgte das Setzen des Spinnakers, das mehr oder weniger gelang. Bei der Mittagspause an Land war die Stimmung noch ziemlich getrübt, alle Teilnehmer ziemlich nass und noch skeptisch angesichts der Wetteraussichten und der anstehenden Aufgaben. Am Nachmittag hörte glücklicherweise der Regen auf und bei weiterhin schwachem Wind wurde weiter Manöver geübt. Beim gemeinsamen Abendessen konnte jeder die Videos vom Nachmittag begutachten und anschließend folgte noch eine Unterrichtsstunde Regattataktik vom Wettkampfleiter.

Auf Regen folgt Sonne und Wind

Theorie an Land wegen Flaute © Birgit Loy Der zweite Tag empfing die Teilnehmer mit Sonnenschein und glitzerndem Wasser , allerdings ohne Wind. Die vormittägliche Flaute wurde mit Theorie an Land gefüllt. "Wie segelt man am optimalsten zur Luvtonne, wo ist die beste Position zum Starten, wie verhält man sich an der Tonne beim Wenden?" Es galt dann, diese Theorie auch erfolgreich in die Praxis umzusetzen. Und tatsächlich brachte die spezielle Thermik des Tegernsees endlich den ersehnten Wind und die Wettfahrten konnten gestartet werden.

Wettfahrten bei besten Bedingungen

In drei Rennen bei besten Bedingungen mit über 4 Windstärken rauschten die Boote dahin und lieferten sich spannende Wettfahrten. Da drei Pokale vorhanden waren, gab es für jede Mannschaft auch einen Preis und jeder hatte einen Sieg errungen, auf jeden Fall einen Sieg in der Entwicklung des eigenen seglerischen Könnens.

Birgit Loy 

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