Kutschenfahrtraining am 20. und 21.10.2018

Fahrtraining 2018 © Hans Mühlbauer

Seit 2012 treffen sich jedes Jahr verschiedene Reiter zu einem Fahrtraining bei Xaver Pfleger auf seiner Reitanlage in Römertshofen/Moorenweis. Wenn Dressurreiter über den eigenen Tellerrand hinaus schauen, ist das nicht nur bereichernd sondern auch spannend. Anders als beim Reiten, wo die Hilfen vom Pferd aus mittels Schenkel- und Gewichtshilfen sowie Stimme und Zügel erfolgen, stehen beim Fahren lediglich Leinen und Stimme zur Verfügung.

Ideales Kutschenwetter

Das lang anhaltende Sommerwetter, das bereits vielen anderen Sparten wunderbar sonnige Veranstaltungen bescherte, drohte zu kippen. Der Wetterbericht sagte kurz vor unserem Kutschentraining glücklicherweise noch sonniges, aber kühleres Wetter an. Das war genau das richtige Wetter zum Kutschen fahren für vier Dressurreiter, von denen zwei zum ersten Mal dabei waren.

Begrüßung beim traditionellen Frühstück

Kutschenkurs 2018 © Karin Widl Wie immer brachte Hans frische Semmeln zum Frühstück mit und wir genossen erst mal das Wiedersehen mit Xaver Pfleger, der für uns erneut  sein Wochenende opferte. Als Anerkennung dafür haben wir ihm diesmal ein hübsches Aquarell mit einem rasanten Haflinger-Vierspänner mitgebracht.

Auffrischung der Grundregeln

Bevor wir an die Leinen durften, legte uns Xaver eine CD ein, die uns alle wissenswerten Details über das vorschriftsmäßige Fahren ins Gedächtnis rufen sollte, wie Grundhaltung, Gebrauchshaltung und Dressurhaltung der Leinen, wie man Rechts- und Linkskurven fährt, um nur einige zu nennen. Aufmerksam lauschten wir den Einführungen während Xaver im Stall unsere ersten zwei  Fahrpferde  aussuchte.   

Die Praxis

Aufschirren © Dr. Gey Dann war es so weit und wir traten zum Aufschirren an. Im Innenhof der Reitanlage wurden die Pferde vor einen Marathonwagen gespannt und  Hans nahm als erster auf dem Kutschbock Platz, daneben Xaver. Auf den Rücksitzen warteten Annerose, Michael und ich auf unseren Einsatz, während wir die wunderbare Landschaft um Moorenweis genossen. Jeder fuhr etwa 30 Minuten, dann kam der Nächste an die Reihe. So gelangten wir nach zwei Stunden zum Stall zurück, schirrten aus und versorgten die Pferde. Zum Mittagessen ging es zu einem ländlichen Gasthof, bevor es am Nachmittag erneut mit zwei anderen Pferden wieder ins Gelände ging. Beim Heimfahren freuten wir uns schon auf den zweiten Tag.

Fortsetzung am Sonntag

Durch Wald und Flur © Dr. Gey Am Sonntag Früh waren wir wieder pünktlich zur Stelle. Diesmal wurden zwei "Schwere Warmblüter" angespannt, die zuerst von Xaver gefahren wurden, weil sie für uns noch zu lustig waren. Sie erledigten übereifrig ihren Job und freuten sich wohl wie wir über das schöne Wetter, das uns auch am Sonntag einen außergewöhnlich sonnigen Tag bescherte. Erst als sie zufrieden und gleichmäßig einher schritten, durften wir an die Leinen. Auf herrlichen Waldwegen, an Feldern entlang und mitten durch Moorenweis führte uns die Fahrt. Am zweiten Tag hatte jeder schon ein besseres Feeling an den Leinen, leiser Stolz kam auf. Zwei wunderbare Fahrstunden werden uns noch lange in Erinnerung bleiben.

Abstecher zu den Fliegern

Zum Mittagessen ging es am Sonntag zur Kirchweih auf den Sportflughafen Jesenwang ins Restaurant "Fly In", wo wir in der Vergangenheit bereits gut gegessen hatten. Diesmal bekamen wir aber auch noch einen tieferen Einblick in die Fliegerei, denn unter uns befand sich eine Pilotin. Reiten und Fliegen passt ja irgendwie zusammen…  
2015 war übrigens die BR-Radltour dort zu Gast. Hier Interessantes über das Flug- und Freizeitzentrum Jesenwang: https://www.flugplatz-jesenwang.de/

Hütchenparcours

Hütchenparcours © Karin Widl Am Sonntag Nachmittag folgte der traditionelle Hütchenparcours auf dem neu errichteten Außenfahrplatz mit den gigantischen Maßen 40x80m. Der Hütchenparcours findet immer zum Schluss des Trainings statt, denn mit dem Zweispänner es fehlerfrei durch die Hütchen schaffen, erfordert eine gewisse Übung. Und auf jedem Hütchen lag ein Tennisball, der nicht fallen durfte. Hier zeigte sich, was wir gelernt hatten.  Obwohl hie und da ein Ball fiel und auch ein Hütchen umgefahren wurde, war Xaver insgesamt zufrieden mit uns, wie er beim anschließenden Resümee des Wochenendes äußerte.  

Superschönes Wochenende

Xaver hat uns mit seinen hervorragend ausgebildeten Fahrpferden wieder ein wunderbares Wochenende beschert. Wir bedanken uns an dieser Stelle ganz herzlich bei ihm und seinen Pferden und freuen uns schon auf eine Fortsetzung in 2019.

Karin Widl 

Fotos: Hans Mühlbauer, Dr. Annerose Gey, Michael Immler, Karin Widl

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Winter Euro 2019 
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26.-28.4.2019
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