2019 - Das Jahr unserer Jagdreiter  

Volker Knorz I - in Pöcking am 3. Oktober 2019
Volker Knorz nach der Reitjagd Pöcking © Reitstall Pöcking

Nach zahlreichen Jagden in und um München in den vergangenen Jahren reitet Volker Knorz seit 2017 regelmäßig bei den Jagdreitern des Reitstall Pöcking am Starnberger See mit. Heuer war es bereits seine 3. Pöckinger Reitjagd. Am 3. Oktober 2019 durfte er wieder als Piqueur dabei sein, welche Ehre! Hierzu das folgende Video von Manuela Roppert.

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Und so fand er sich pünktlich um 11.30 Uhr zum Stelldichein mit Jagdhornbläsern zum Weißwurstfrühstück ein. Aufsitzen und offizielle Begrüßung mit Satteltrunk durch die Jagdherrin Evelyn Herrmann und den Master Yves Met war dann um 13 Uhr. Anschließend wurde zum Klosterhof ganz in der Nähe zur Segnung der Jagd geritten. Danach ging es für Pferde und Reiter auf die Strecke ins Gelände (ohne Hindernisse).

Die Besucher wurden mit ihren Autos oder Fahrrädern in Kolonne zu den schönsten Stopps mit Aussicht und den Signalen der Jagdhörner geführt. Gegen 15.30 Uhr wurde das Halali geblasen, das Ende der Jagd. Für Volker Knorz war es heuer nicht die letzte Jagd.

Bettina Heiß und Barbara Katz in Ungarn am 2. November 2019

Bettina Heißund Barbara Katz in Ungarn © Barbara Katz Inspiriert von Volker Knorz, der von seiner Jagd im vergangenen Jahr geschwärmt hatte, trauten sich nun auch Bettina Heiß und Barbara Katz zu, eine Jagd in Ungarn mitzureiten, dort, wo sie jedes Jahr ihren Reiturlaub verbringen. Schließlich hatten sie fleißig das ganze Jahr über in der SGBR-Club-Reitstunde in Riem Kondition aufgebaut.

Ausgestattet mit vorschriftsmäßiger Kleidung traten sie am Samstag, 2. November, gut gelaunt und hochmotiviert um 10 Uhr zum Stelldichein auf dem Hof "Varga Tanya" zum Jagdritt an. Erkunden konnten sie die Strecke bereits am Tag zuvor bei einem Ausritt.

Ulrike Schmutzler, die Jagdherrin der OMV-Jagdreiter-Gruppe, begrüßte die Teilnehmer, unter denen sich auch Mitglieder des österreichischen Jagdreiter-Vereins befanden. Die Jagd startete um 11 Uhr und wurde stilvoll von Bläsern begleitet. Sie führte über eine ca. 25 km lange Strecke mit 16 Hindernissen und dauerte gut vier Stunden inkl. Pause.

Das Fuchsfangen am Ende der Jagd fand in Form eines Rennens statt. Wer als erster die Ziellinie überquerte, hatte gewonnen. Da die beiden Damen das erste Mal bei einer Jagd teilnahmen, haben sie sich vornehm zurückgehalten und das Gewinnen den österreichischen Gastgebern überlassen.

Stolz erzählten sie nach ihrer Rückkehr von ihrer ersten Jagd und ihren eindrucksvollen Erlebnissen.

Für die Jagd im nächsten Jahr sind sie bereits wieder eingeladen worden. Das spricht für sich!

Volker Knorz II - Abschlussjagd in Schloss Schleißheim am 16. November 2019

Volker Knorz vor dem Schloss Schleißheim © Karin Widl Der Reitstall Pöcking war mit seinen Jagdreitern zur Abschlussjagd des Schleppjagdvereins von Bayern (SvB ) am 16.11.2019 nach Schloss Schleißheim eingeladen.

Dieser Bayerische Traditionsverein hat neben seinen rund 400 Mitgliedern eine eigene Hundemeute. 1989 übernahm der SvB 30 Foxhounds von der bekannten Cappenberger Meute und hat heute einen Kennelbestand von 60 Foxhounds, wobei im Jagdbetrieb bis zu 23 Koppeln im Einsatz sind. Ein unglaubliches Erlebnis für Reiter und Zuschauer, wenn die Meute mit lautem Jagdgeheul der Schleppe folgt. Und immer ist ein Hund dabei, der die Spur verliert, trödelt, zu den Zuschauern läuft, sich kraulen lässt und dann wieder der Meute folgt.

Auch hier durfte der jagdbegeisterte Volker Knorz mit einem Pferd vom Reitstall Pöcking teilnehmen. Ein grandioses Erlebnis für ihn, mit der ganzen Equipage und ihren Hunden im Schleißheimer Schlosspark unter den Augen vieler Zuschauer zu reiten.

Begrüßung

Die Jagdgesellschaft wurde um 12 Uhr zu einem Empfang im Vestibül des Schlosses gebeten. Hier erfolgte im Beisein SKH Luitpold Prinz von Bayern die offizielle Begrüßung der Jagdteilnehmer mit Imbiss und Jagdmusik der Bläsergruppe "Anjagd".

Stelldichein

Um 13.30 Uhr war das Stelldichein zu Pferd vor dem Hauptschloss, Meutepräsentation und mit  Jagdsignalen erfolgte der Aufbruch. Dann ging es zunächst durch den Schlosspark und anschließend hinaus aus dem Park in die Heide. Die vielen Zuschauer, auch Volkers Fanclub folgten dem Geschehen. Nicht nur der BR war mit einem Abendschauteam vertreten, auch die Sparte Reiten hatte ihre Kamerafrau Manuela Roppert dabei, um schöne Szenen zu drehen. 

Halali

Gegen 16 Uhr war die Jagd vor dem Schloss zu Ende, es wurde zum Halali geblasen. Für die Hunde gab es das Curée, die Belohnung, die die Meute nach einer Jagd erhält, als Sinnbild für das erlegte Wild.

Erschöpft aber total glücklich stand Volker Knorz mit seinem zufriedenen Pferd an der Hand und dem verdienten Jagdknopf am Revers vor dem Schloss und genoss die wunderbare Kulisse. Die Abendschau hat einen schönen Beitrag darüber gemacht, der am 18.11.2019 um 17.30 Uhr gesendet wurde und in der BR Mediathek bis 17.11.2020 zu finden ist.

Vielleicht darf er im nächsten Jahr wieder mitreiten? Wir wünschen es ihm von Herzen.

Horridoh!

Karin Widl

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